Tore: 0:1 (28./Eigentor) Markus Ziegler, 0:2 (66.) Sukelzen Sylk
SR: Philip Götz (TV Wackersdorf) – Zuschauer: 120
(svp) Der SV Plößberg kann zu Hause einfach nicht gewinnen. Gegen Aufsteiger Fortuna Regensburg verlor die Truppe von Trainer Alexander Zant am Sonntag mit 0:2 und geht nun schweren Zeiten entgegen.
Dabei sah es zu Beginn der Begegnung gar nicht so schlecht aus für die Hausherren. Sie versuchten Druck zu machen und hatten durch Michael Benner die erste gute Gelegenheit, doch sein Freistoß verfehlte das Regensburger Gehäuse nur knapp. Im direkten Gegenzug bot sich Gästestürmer Stefan Brüderlein die Chance zur Führung, er scheiterte jedoch an Torhüter Marco Zeus.
Mit zunehmender Spieldauer kamen die Gäste immer besser ins Spiel. Besonders Ex-Profi Armando Zani zog im Mittelfeld geschickt die Fäden und sorgte mit klugen Pässen für Unruhe in der Plößberger Verteidigung. Vor allem über die rechte Seite sorgten die Gäste immer wieder für Gefahr. So auch in der 28. Minute, als der quirlige Arlind Morina scharf flankte und Markus Ziegler den Ball unglücklich ins eigene Tor abfälschte. Mit dieser knappen Gästeführung wurden die Seiten gewechselt.
Nach der Pause machten zunächst die Gastgeber wieder Druck und hatten nach einer knappen Stunde die große Chance zum 1:1. Den Schuss von Markus Mois konnte Gästekeeper Alexander Kister jedoch mit einer Glanzparade abwehren. Beim anschließenden Eckball war Kister bereits geschlagen, doch ein Gästeverteidiger kratzte den Ball von der Linie.
Die Hausherren bemühten sich zwar weiterhin redlich, doch im Spiel nach vorne agierten sie zu zerfahren. Mit zahlreichen Fehlpässen und unnötigen Ballverlusten luden sie die Gäste immer wieder zu gefährlichen Kontern ein. In der 66. Minute sorgte dann der eingewechselte Sukelzen Sylk für die Entscheidung, als er fast von der Torauslinie den Ball ins lange Eck schlenzte. Torhüter Zeus und seine Hintermannschaft hinterließen dabei nicht den besten Eindruck.
Die Gäste, die spielerisch und auch kämpferisch überlegen waren, hätten bei etwas mehr Konsequenz im Konterspiel noch den ein oder anderen Treffer erzielen können. Bei den Plößbergern läuft im Moment im Spiel nach vorne nicht allzu viel zusammen.
Quelle: Der Neue Tag
SV Plößberg - SV Fortuna Regensburg (6. Spieltag)
Plößberg. (gb) „Es wird Zeit, dass wir endlich wieder voll punkten. Sonst wird die Luft nach hinten dünner“, hatte Alexander Zant vor einer Woche gesagt. Und der Trainer des SV Plößberg lag mit seiner Befürchtung richtig. Nach der 0:1-Niederlage in Sorghof, dem vierten sieglosen Spiel in Folge, sind die Stiftländer in der Abstiegsregion der BOL Oberpfalz angekommen. Auch wenn erst fünf Spieltage absolviert sind, ist beim Tabellen-13. bereits in dieser frühen Saisonphase der Druck des Gewinnenmüssens spürbar. „Wir haben uns da selbst reingeritten, jetzt müssen wir auch selber wieder herauskommen“, sagt Zant vor der Heimpartie am Sonntag um 15 Uhr gegen den starken Aufsteiger SV Fortuna Regensburg.
Umstellung auf Viererkette
In Sorghof sah der Plößberger Trainer trotz der Niederlage das „zweitbeste Spiel“ seiner Mannschaft nach dem 4:2-Auftaktsieg in Kulmain. Vor allem in der Defensive sei nach der Umstellung auf die Viererkette eine Steigerung erkennbar gewesen. „Nach kurzen Anlaufschwierigkeiten standen wir hinten relativ gut“, sagte Zant, der daran auf jeden Fall festhalten will. Dem Coach blieb aber auch nicht verborgen, dass in der Offensive vieles dem Zufall überlassen war – dafür hat er allerdings eine Erklärung parat: „Unser Angriffsspiel steht und fällt mit Tobias Schiener und er ist nicht richtig fit, weil er aus beruflichen Gründen dreieinhalb Wochen nicht trainiert hat.“ Personell sind am Sonntag mit Ausnahme des verletzten Vito Holovitcuk alle Mann an Bord. Christoph Mayer hat seine Studienfahrt beendet und Peter Beer ist aus dem Urlaub zurück. „Hoffentlich ist das jetzt mit den Urlaubern endlich vorbei“, sagt Zant, der in den letzten Wochen deshalb ständig Umstellungen vornehmen musste.
Mit dem Tabellenfünften Fortuna Regensburg kreuzt ein starker Gegner im Stiftland auf. Der bekannteste Akteur beim Wiederaufsteiger ist Ex-Profi Armando Zani, der 2003 mit Jahn Regensburg den Aufstieg in die 2. Bundesliga geschafft hat. Weitere Stationen des 34-jährigen Mittelfeldspielers waren Eintracht Braunschweig, Rot-Weiß Essen, FC Magdeburg, FC Augsburg und FC Ingolstadt. „Vielleicht liegt uns ja ein stärkerer Gegner“, übt sich Zant in Optimismus: „Da brauchen wir das Spiel nicht selbst zu machen und wenn uns ein frühes Tor gelingt, geht der Knoten vielleicht auf.“
SV Plößberg: Zeus (Krapfl), Benner, Markus Ziegler, Hecht, Stefan Mois, Markus Mois, Halapej, Frank, Chousein, Freundl, Schiener, Weiß, Beer, Walter, Giering, Mayer
Jahreshauptversammlung 2010
Plößberg. (gbj) Manfred Zölch steht für zwei weitere Jahre an der Spitze des SV Plößberg. Ohne Gegenstimme bestätigten die Mitglieder den Vorsitzenden, der seit zwölf Jahren die Geschicke des Sportvereins leitet, bei der Jahreshauptversammlung im Sportheim im Amt. Hinter Zölch gab es allerdings einige Veränderungen innerhalb der Vorstandschaft.
Neuer zweiter Vorsitzender ist Herbert Janka. Er ist Nachfolger von Gregor Ziegler, der aus beruflichen Gründen auf eine erneute Kandidatur verzichtet hatte. Als Beirat bleibt Ziegler dem Verein jedoch erhalten. Auch die Posten des Schriftführers und des Kassiers wurden mit Sebastian Hecht und Willi Schnappauf neu besetzt. Sie lösten Willibald Horn und Carina Haubner ab, die sich ebenfalls nicht mehr zur Wahl gestellt hatten.
Ausgeschieden ist auch Claudia Haubner, die Abteilungsleiterin der Sparte Turnen. Dieser Posten bleibt zunächst unbesetzt, weil sich niemand bereit erklärt hat, die Nachfolge anzutreten. Die Turnstunden laufen aber unter der Regie der bewährten Betreuerinnen weiter.
Der Beirat, aus dem Hubert Mark ausgeschieden ist, wurde von drei auf sieben Personen erweitert, „um die Aufgaben auf mehr Schultern zu verteilen“, wie Zölch betonte.
Der Vorsitzende erinnerte in seinem Rechenschaftsbericht an eine Vielzahl von Aktivitäten. Er berichtete von zwölf Vorstandssitzungen und 31 Mitgliedern sei zu runden Geburtstagen gratuliert worden. Zölch dankte allen Helfern und Spendern, die den SV Plößberg in irgendeiner Weise unterstützt haben.
Der scheidende Schriftführer Willibald Horn bezifferte die Mitgliederzahl auf 626 Personen (413 männlich und 213 weiblich), geringfügig mehr als im Vorjahr (620). Horn würdigte die Vereinstreue, denn fast die Hälfte (298) sind schon mehr als 15 Jahre Mitglied des SV Plößberg.
Der dritte Bürgermeister Hans Klupp zeigte sich beeindruckt von der Mitgliederzahl und der Altersstruktur. „Ihr habt eine gute Mischung. Sechsjährige turnen oder spielen Fußball und 70-Jährige wandern.“ Den Bezirksoberliga-Fußballern gratulierte Klupp zu den sportlichen Erfolgen und hob zugleich die Bedeutung für die Marktgemeinde hervor. „Die erste Mannschaft ist für Plößberg ein Aushängeschild!“
Die Neuwahlen brachten folgendes Ergebnis: Vorsitzender Manfred Zölch, 2. Vorsitzender Herbert Janka, Schriftführer Sebastian Hecht, Kassier Willi Schnappauf, Jugendleiter Rudi Gebert, Abteilungsleiter Wandern Rudi Schnurrer, Abteilungsleiter Fußball Rainer Böckl, stellvertretender Abteilungleiter Fußball Tobias Schiener, Beiräte Thorsten Haid, Anita Krapfl, Robert Krapfl, Stefan Kraus, Karl Sellner, Florian Trißl und Gregor Ziegler, Kassenprüfer Willibald Horn und Reinhard Sterl, Abteilungsleitung Turnen (nicht besetzt).
Berichte aus den Sparten:
Plößberg. (gbj) Breiten Raum nahmen bei der Jahreshauptversammlung des SV Plößberg die Berichte der Abteilungen ein. Für die erste Mannschaft ließ der stellvertretende Abteilungsleiter Tobias Schiener die insgesamt sehr erfolgreiche BOL-Saison Revue passieren.
Mit einer hervorragenden Vorrunde legte der offensivstarke Neuling (50 Tore in den ersten 19 Spielen) frühzeitig den Grundstein für den Klassenerhalt. Auch wenn es im Frühjahr nicht mehr so optimal lief, schloss der SV Plößberg die Saison 2009/10 in der Bezirksoberliga Oberpfalz als bester Aufsteiger auf Rang acht (40 Punkte, 62:57 Tore) ab. In die insgesamt vierte BOL-Serie gehen die Grün-Weißen mit Alexander Zant als Nachfolger des aus privaten Gründen ausgeschiedenen Trainers Harry Walbert.
Über die zweite Mannschaft berichtete Michael Haubner. Dass es am Ende nicht ganz zum Aufstieg in die Kreisklasse gereicht hat, lag daran, dass im Herbst einige Punkte leichtfertig verschenkt wurden. Im Frühjahr kämpfte sich die Mannschaft noch einmal heran, doch am Ende reichte es in der A-Klasse Weiden Ost hinter den beiden Direktaufsteigern SV Pfrentsch und SV-Detag Weiden II nur zum dritten Platz.
Jugendleiter Rudi Gebert informierte über das Abschneiden der fünf Nachwuchsteams. Für die beste Platzierung sorgten die Großfeld-D-Junioren, die sich mit der punktgleichen Spielgemeinschaft Waldau/Letzau den ersten Platz teilten. Auch in der kommenden Saison besetzt der SV Plößberg mit Ausnahme der B-Junioren wieder alle Altersgruppen. Gebert wies noch auf das anstehende 20. Zeltlager der C- und D-Junioren vom 9. bis 14. August auf dem vereinseigenen Gelände hin. Im Frühjahr oder Sommer 2011 soll der Kleinfeldplatz mit Turnieren der E- und F-Junioren eingeweiht werden.
Für die „Alten Herren“ blickte Willi Gleißner auf zwölf Partien im Spieljahr 2009 zurück, in diesem Jahr sind 18 Spiele angesetzt. „Zur Zeit ist der Kader ziemlich groß und es macht richtig Spaß“, sagte Gleißner, der noch darauf hinwies, dass Poloshirts für die AH angeschafft werden. Bestellungen nimmt er oder Willi Schmidkonz entgegen.
Die Sparte Wandern besteht seit 35 Jahren, doch nun zeichne sich langsam das Ende ab, sagte Spartenleiter Rudi Schnurrer. Jüngere Leute seien der Sparte in den letzten Jahren nicht beigetreten, das Durchschnittsalter betrage ziemlich genau 70 Jahre. „Viele Mitglieder sind aus Alters- oder Krankheitsgründen nur noch passiv dabei“, erläuterte Schnurrer.
„Bei der Turnabteilung hat sich nichts verändert“, sagte die scheidende Spartenleiterin Claudia Haubner. Sowohl beim Wichtelturnen (Kinder von drei bis sechs Jahre), als auch beim Kinderturnen (sechs bis zwölf Jahre) seien jeweils etwa 25 Kinder aktiv.
Verabschiedung verdienten Vorstandsmitglieder
Plößberg. (gbj) Bei der Jahreshauptversammlung hat der SV Plößberg vier ehrenamtliche Mitarbeiter verabschiedet, die sich in verschiedenen Funktionen große Verdienste erworben haben. Carina und Claudia Haubner gehörten zuletzt vier Jahre der Vorstandschaft als Kassiererin bzw. Abteilungsleiterin der Sparte Turnen an. Willibald Horn war zunächst als Reserve-Betreuer tätig und zählte zuletzt über 20 Jahre als Schriftführer zum Vorstandsgremium. Fast drei Jahrzehnte engagiert sich Hubert Mark für den Sportverein. Er war schon in den 80er Jahren beim Sportplatz- und Sportheimbau tatkräftig mit dabei und erledigte auf dem Gelände seit der Einweihung im Jahr 1987 Arbeiten aller Art. In offizieller Funktion gehörte Mark, der bei der Versammlung aus privaten Gründen nicht anwesend war, unter anderem als zweiter Vorsitzender und zuletzt als Beirat der Führungscrew an. „Ich bin sicher, Hubert Mark wird uns auch künftig unterstützen, wenn auf dem Sportgelände oder am Sportheim irgendwelche Reparatur- oder Renovierungsarbeiten anstehen“, erklärte Vorsitzender Manfred Zölch.
SV Plößberg: Zeus, Benner, Stefan Mois, Markus Mois, Halapej, Frank, Chousein, Freundl, Schiener (65. Walter), Weiß, Markus Ziegler
Tor: 1:0 (61.) Hagerer
SR: Johannes Gottschalk (ASV Undorf ) – Zuschauer: 150
Der SV Sorghof bleibt nach dem verdienten 1:0-Heimsieg gegen den SV Plößberg weiter in der Erfolgsspur. Über 90 Minuten lieferten sich beide Teams einen offenen Schlagabtausch mit zahlreichen Tormöglichkeiten, wobei die Gastgeber die Mehrzahl der Chancen für sich verbuchten.
Der Co-Trainer des SV Sorghof, Roland Paulus, hatte in Vertretung von SV- Coach Roland Rittner sein Team recht offensiv eingestellt. Vor allem im ersten Spielabschnitt präsentierte sich die Heimelf spielfreudig. Sorghof kam zu zahlreichen Torchancen, die allerdings leichtfertig vergeben wurden. Das Angriffsspiel des gastgebenden SV profitierte vom gelungenen Einstand des Neuzugangs Helmut Jurek, der mit seiner Spritzigkeit und Ballsicherheit auf sich aufmerksam machte. Sein Zuspiel auf den leicht grippegeschwächten Thomas Pirner hätte zum 1:0 führen können, doch Gästekeeper Marco Zeus konnte parieren (12.).
Der SV Plößberg hielt aber dagegen und stellte bei einigen Kontern seine Offensivstärke unter Beweis. So musste Thomas Ficarra in höchster Not auf der Linie retten, nachdem Mathias Freundl frei zum Schuss kam (14.). Bei weiteren Torchancen der Gäste war SV-Keeper Oliver Berger auf der Hut. Dann war wieder die Heimelf an der Reihe, doch Udo Hagerer scheiterte in aussichtsreicher Position an Zeus (32.). Michael Regler traf mit einem Freistoß nur den Pfosten (43.), so dass es torlos in die Kabinen ging.
Nach dem Wiederanpfiff verloren beide Teams etwas den Faden und mussten dem hohen Anfangstempo Tribut zollen. Als der SV Plößberg eine weitere gute Torchance durch Thomas Weiß ungenutzt ließ (60.), waren die Gastgeber wieder an der Reihe. Eine Ballstafette über Kapitän Regler und den schnellen Michael Deinzer fand den frei stehenden Udo Hagerer, der mit einem platzierten Kopfball das Siegtor erzielte (61.). Die Riesenchance zum 2:0 vergab Benjamin Prüll (85.).
Den Gästen fehlte es spätestens nach dem verletzungsbedingten Ausscheiden des angeschlagenen Tobias Schiener (65.) an der nötigen Durchschlagskraft. Dennoch wäre in der Schlussminute fast noch das 1:1 gefallen, als Plößberg alle Mann einschließlich Torhüter nach vorne warf, doch der Schuss von Stefan Mois sprang vom Pfosten ins Feld zurück. Nachdem auf der Gegenseite Udo Hagerer die Einladung zum 2:0 nicht annahm (91.), blieb es beim leistungsgerechten 1:0 für die Heimelf.
SV Plößberg: Zeus (Krapfl), Holovitcuk, Benner, Hecht, Stefan Mois, Markus Mois, Halapej, Frank, Chousein, Freundl, Schiener, Weiß, Markus Ziegler, Walter, Giering
Plößberg. (gb) Auch nach fünf Tagen hat sich bei Alexander Zant der Ärger noch nicht gelegt. „Ich bin immer noch sauer, weil wir gegen einen schwachen Gegner nicht in der Lage waren, drei Punkte zu holen“, schimpfte der Trainer des SV Plößberg noch am Freitag über die unnötige 1:2-Heimpleite vom Sonntag gegen Neuling SpVgg Hainsacker.
Nach der englischen Woche mit zwei Heimniederlagen und dem 3:3 in Paulsdorf ist bei den Stiftländern die Euphorie des Auftaktsieges in Kulmain längst verflogen. Nach vier Spielen liegt der SV Plößberg in der BOL Oberpfalz mit lediglich vier Zählern an Position elf. Somit kommt schon in dieser frühen Saisonphase der nächsten Partie am Sonntag (Anstoß 15 Uhr) beim punktgleichen Tabellenneunten SV Sorghof besondere Bedeutung zu. „Es wird Zeit, dass wir endlich wieder voll punkten. Sonst wird die Luft nach hinten dünner“, befürchtet Zant.
Anders als gegen Hainsacker, fordert der Plößberger Coach in Sorghof einen konzentrierten Auftritt über 90 Minuten. „Zu Beginn hatten wir Chancen zur Führung, doch nach 20 Minuten haben wir aufgehört, Fußball zu spielen.“ Besonders wurmten ihn aber – wie schon in Paulsdorf – die anfängerhaften Fehler bei den Gegentoren. Inzwischen schließt Zant Änderungen in der Defensive (eventuell Umstellung auf die Viererkette) und auch personelle Konsequenzen nicht mehr aus. „Bei manchen Spielern werde ich nicht mehr lange zuschauen.“
In Sorghof ist der zuletzt fehlende Uwe Hecht wieder an Bord. Nicht dabei sind dagegen Peter Beer (Urlaub) und Christoph Mayer (Studienfahrt). Nach elf Gegentoren in vier Spielen (nur Furth kassierte mehr/13) ist zunächst Sicherheit das oberste Gebot. Und wenn dann das Konterspiel so funktioniert wie beim 4:2 in Kulmain, sind die Grün-Weißen nicht chancenlos. Sie treten die Reise mit guten Erinnerungen an, denn vergangene Saison landeten sie in Sorghof Mitte April einen wichtigen 2:0-Erfolg.
Die von Roland Rittner trainierten Gastgeber sind auch schwer aus den Startlöchern gekommen, aber zuletzt ließen sie mit dem 2:0-Sieg in Beilngries aufhorchen. In personeller Hinsicht hat der SV Sorghof während der Woche nachgerüstet und den 21-jährigen Mittelfeldspieler Helmut Jurek von Landesligist DJK Ammerthal verpflichtet.
SR: Markus Haase (ASV Burglengenfeld) – Zuschauer: 150
(svp) Die zweite Pleite im zweiten Heimspiel musste der SV Plößberg am Sonntag gegen Aufsteiger SpVgg Hainsacker hinnehmen. Die Gastgeber trauerten nach der 1:2-Niederlage vor allem den in der ersten Halbzeit vergebenen Chancen nach.
Die Hausherren begannen druckvoll und erarbeiteten sich auch einige gute Chancen. Doch wie so oft war die Verwertung dieser Möglichkeiten wieder einmal mangelhaft. Der Neuling aus Hainsacker hatte in der ersten halben Stunde in der Defensive alle Hände voll zu tun, blieb aber bei Kontern stets gefährlich. Besonders mit dem schnellen Gästestürmer Dominik Zollner hatte die heimische Abwehr viel Mühe.
Nach dem Seitenwechsel waren die Plößberger wohl mit den Gedanken noch in der Kabine, als Sebastian Mühlbauer die SVP-Abwehr narrte und die Führung für die Gäste erzielte. Dieser Schock kurz nach Wiederbeginn saß tief bei der Zant-Truppe, die im Spielaufbau viel zu nervös und zerfahren agierte. Die Gäste verlegten sich aufs Kontern und Dominik Zollner schloss einen davon in der 70. Minute zum 0:2 ab.
Bei den Gastgebern brachte der eingewechselte Chousein Chousein etwas mehr Schwung ins Spiel und er sorgte mit dem Anschlusstreffer sieben Minuten vor Schluss noch einmal für Spannung. Doch trotz einiger guter Gelegenheiten gelang der Ausgleich nicht mehr. Der SpVgg Hainsacker genügte eine durchschnittliche Leistung, um die Punkte aus Plößberg zu entführen.
Plößberg. (gb) Zum Abschluss der englischen Woche empfängt der SV Plößberg am Sonntag um 15 Uhr den starken Aufsteiger SpVgg Hainsacker.
Beide Teams haben eine identische Bilanz (ein Sieg, ein Unentschieden und eine Niederlage) und liegen in der Tabelle mit jeweils vier Punkten auf den Plätzen neun und zehn.
Das „Last-Minute-Tor“ von Christoph Mayer zum 3:3 am Mittwoch in Paulsdorf sorgte zwar nach dem Schlusspfiff bei Spielern und Verantwortlichen des SV Plößberg für strahlende Gesichter, mit der Gesamtleistung konnte aber niemand so richtig zufrieden sein. „Dass wir nach dem 1:3 nicht aufgegeben und mit eisernem Willen noch den Ausgleich erzwungen haben, war natürlich positiv“, sagte Alexander Zant.
Überhaupt nicht gefiel dem Trainer allerdings, wie es so weit gekommen war. Besonders in der ersten Halbzeit sei seine Mannschaft trotz der 1:0-Führung nicht auf dem Platz gewesen, zudem leisteten sich die Stiftländer während der gesamten Partie wieder reichlich Aussetzer in der Defensive. „Da muss ich mir langsam etwas einfallen lassen“, erklärte Zant, der natürlich genau weiß, dass neun Gegentore in drei Spielen zu viel sind.
In personeller Hinsicht ist die Rückkehr von Chousein Chousein die erfreulichste Nachricht. Der Grieche übernimmt nach seinem Urlaub wieder die Position hinter den Spitzen. Dagegen sind diesmal die Ausfälle von Uwe Hecht (Dienst) und Christoph Mayer (Studienfahrt) zu beklagen. Die Manndeckerrolle von Hecht wird wahrscheinlich Markus Ziegler einnehmen.
„Er hat eine Chance verdient“, kündigte Zant an. Fraglich ist noch, wer zwischen den Pfosten stehen wird, denn Stammkeeper Marco Zeus plagt sich mit Leistenproblemen herum. Doch hier braucht sich Zant („Da habe ich keine Bedenken“) keine Sorgen zu machen, denn in Paulsdorf lieferte Nachwuchstorwart Thomas Krapfl bei seinem ersten BOL-Einsatz eine vorzügliche Leistung ab.
Über die SpVgg Hainsacker weiß Zant, der sich regelmäßig mit dem Kulmainer Trainer Gerhard Nothhaft austauscht, nicht viel, doch der überraschende 1:0-Erfolg am Mittwoch gegen den FC Beilngries dürfte Warnung genug sein. Dieses Resultat ist dem Plößberger Trainer allerdings egal. Zant sagt klipp und klar: „Am Sonntag ist ein Heimsieg fällig.“
SV Plößberg: Zeus (?), Krapfl, Holovitcuk, Benner, Stefan Mois, Markus Mois, Halapej, Frank, Chousein Chousein, Freundl, Schiener, Weiß, Beer, Markus Ziegler, Walter, Giering (?)
Die Moral wurde in letzter Minute belohnt: Der SV Plößberg erkämpfte sich am Mittwochabend beim BOL-Neuling SSV Paulsdorf noch ein 3:3, nachdem er kurz vor Schluss noch 1:3 zurücklag.
Die Gastgeber aus Paulsdorf bestimmten über weite Strecken die Begegnung. Die erste Möglichkeit hatte Stefan Ries nach einer Direktabnahme, die Gästetorwart Thomas Krapfl in seinem BOL-Einsatz großartig meisterte (12.). Nach einem zu kurz abgewehrten Ball kam Michal Halapej zum Schuss und vom Schienbein eines Paulsdorfer Abwehrspielers senkte sich das Leder ins Tor (38.). Fünf Minuten später hatten die Gäste eine weitere Chance, aber Fabian Meier parierte den Schuss von Uwe Hecht. Auf der Gegenseite war es Julian Nindl, der mit einem Flachschuss scheiterte.
Nach dem Wechsel kam eine entschlossenere Paulsdorfer Elf aufs Feld und Florian Amrhein erzielte prompt den Ausgleich (49.). Erneut Julian Nindl vergab nach einer herrlichen Kombination freistehend (50.). Stefan Ries mit einem Kopfball und auf der Gegenseite Tobias Schiener, der einen Heber zu hoch ansetzte, vergaben weitere Möglichkeiten. Den Führungstreffer für die Heimelf besorgte der erst kurz zuvor eingewechselte Patrick Dedic (75.) nach schöner Vorarbeit von Stefan Ries. Als dieser vier Minuten später das 3:1 erzielte, deutete alles auf den ersten Sieg des SSV Paulsdorf in der Oberliga hin. Aber die Gäste warfen nun alles nach vorne und der aufgerückte Holovitcuk verkürzte mit einer Bogenlampe auf 2:3 (87.). Als alles auf den Abpfiff von Schiedsrichter Dendorfer wartete, staubte Christoph Mayer in der Nachspielzeit nach einem zu kurz abgewehrten Schuss zum Ausgleich ab.
Eine 1:4-Schlappe musste der SV Plößberg im ersten Heimspiel der Saison gegen den VfB Bach hinnehmen. Dabei präsentierten sich die Gäste von der Donau als die erwartet spielstarke Mannschaft. Die Hausherren konnten in keiner Phase des Spiels an die Leistung vom vergangenen Wochenende in Kulmain anknüpfen.
Vom Anpfiff weg übernahmen die Gäste das Kommando und zeigten, dass sie nicht zu Unrecht zum erweiterten Favoritenkreis zählen. Besonders im Spielaufbau hatten die Gäste deutliche Vorteile und ließen Ball und Gegner laufen. Auch im Zweikampfverhalten war die junge Bacher Mannschaft den Plößbergern eindeutig überlegen. Die Gastgeber hatten es vor allem dem glänzend aufgelegten Keeper Marco Zeus zu verdanken, dass sie nicht schon in der Anfangsphase in Rückstand gerieten. Pech hatten die Einheimischen, als ihnen in der 23. Minute ein klarer Strafstoß verweigert wurde und im Gegenzug Gästespieler Martin Irrgang die Führung erzielte. Die einzige Plößberger Torchance im ersten Abschnitt hatte Goalgetter Tobias Schiener, der das Gästegehäuse nur knapp verfehlte.
Auch nach dem Seitenwechsel waren die Gäste die spielbestimmende Mannschaft und brachten die Hausherren mit schnellem Kombinationsspiel immer wieder in Verlegenheit. Eine dieser Kombinationen schloss Stanimir Zlatanov mit dem 2:0 für die Gäste ab. Nur eine Minute später zog sich Schiedsrichter Daniel Hofmann erneut den Unmut des Plößberger Anhangs zu, als nach einem klaren Foul an Tobias Schiener im Strafraum die Pfeife stumm blieb. In der 58. Minute erhöhte der eingewechselte Marco Schmidt gar auf 3:0, wobei die Plößberger Abwehr alles andere als gut aussah.
Hoffnung keimte bei den Hausherren noch einmal auf als Tobias Schiener mit einem sehenswerten Freistoß 18 Minuten vor Schluss auf 1:3 verkürzte, doch bereits drei Minuten später stellte erneut Marco Schmidt den alten Abstand wieder her. Ein verdienter Sieg für den VfB Bach, der an diesem Tag läuferisch und spielerisch überlegen war.
SV Plößberg: Zeus (Krapfl), Hecht, Holovitcuk, Benner, Stefan Mois, Markus Mois, Halapej, Mayer, Freundl, Schiener, Weiß, Beer, Markus Ziegler, Giering, Walter, Frank (?)
Plößberg. (gb) Nach dem Traumstart mit dem 4:2-Erfolg beim SV Kulmain will der SV Plößberg auch die Heimpremiere der BOL-Saison 2010/11 erfolgreich gestalten. Am Sonntag um 15 Uhr empfangen die Stiftländer den VfB Bach, der in seinem Auftaktmatch gegen den FC Beilngries drei Mal in Führung lag, aber am Ende nur ein 3:3 erreichte. Die Partie gegen Bach ist für die Plößberger der Auftakt einer englischen Woche. Es folgen die Spiele gegen zwei Neulinge – am Mittwoch um 18.30 Uhr beim SSV Paulsdorf und am Sonntag, 15. August, um 15 Uhr zu Hause gegen die SpVgg Hainsacker.
„Diese drei Punkte kann uns niemand mehr nehmen“, erklärte Trainer Alexander Zant nach dem vielleicht etwas glücklichen, aufgrund des hervorragenden Konterspiels aber nicht unverdienten 4:2 in Kulmain. Dieser Sieg gebe der Mannschaft viel Selbstvertrauen und er selbst gehe wesentlich ruhiger an die nächste Aufgabe heran. „Vor dem ersten Punktspiel als Trainer war ich schon ziemlich nervös“, gibt der 35-Jährige zu.
Gegenüber dem Nordderby muss der Plößberger Coach seine Mannschaft auf einer Position umstellen – vielleicht sogar auf zwei. Der in Kulmain hinter den Spitzen groß aufspielende Chousein Chousein befindet sich im Urlaub und ist erst gegen Hainsacker wieder dabei. „Das ist natürlich ein herber Verlust“, sagt Zant, der aber sicher ist, „dass andere in der Lage sind, in die Bresche zu springen“. Erst kurzfristig entscheidet sich der Einsatz von Tobias Frank, der in Kulmain kurz vor der Halbzeit einen Tritt auf die Kniescheibe bekam. „Zum Glück scheint es nur eine starke Prellung zu sein“, erklärte Zant, der schon Schlimmeres befürchtet hatte. Wieder im Aufgebot sind die zuletzt fehlenden Michal Halapej und Stefan Walter.
Der VfB Bach ist für Zant ein unbekannter Gegner, doch er hat sich Informationen eingeholt: „Ich habe mit dem Kulmainer Trainer Gerhard Nothhaft gesprochen und er hat mir den VfB als spielstarke Mannschaft beschrieben.“ Seit dem Aufstieg im Jahr 2006 gehörte der südöstlich von Regensburg beheimatete Verein immer zur erweiterten Spitzengruppe (zwei Mal Fünfter, je einmal Vierter und Sechster) der BOL Oberpfalz.